HYPNOTHERAPIE
Was versteht man unter Hypnotherapie?

Die Hypnotherapie hat nichts mit einer Hypnose im klassischen Sinn wie der Entspannungs- oder Suggestionshypnose zu tun. Erst recht nicht mit einer Show-Hypnose wie man sie vom Fernsehen oder aus Shows mit David Copperfield kennt.
Vielmehr nutzt man bei der Hypnotherapie die Hilfe des Unterbewusstseins, um mit inneren Bildern Blockaden, weggepackte Emotionen oder auch überholte Glaubenssätze aufzulösen. Der sogenannte Trancezustand, in den Sie sich versetzen, ist in etwa zu vergleichen mit einer Situation, in der Sie einmal abgeschaltet haben und vor sich hinträumen.

Zu jedem Zeitpunkt der Hypnotherapie sind Sie vollständig wach und bei vollem Bewusstsein. Sinn und Zweck dieser Art von Arbeit mit dem Unterbewusstsein ist es, weggepackte Dinge aufzuarbeiten, die man im Außen nicht lösen kann.
Deshalb wird diese Form auch als lösungsorientierte Hypnotherapie bezeichnet.

Neben allen psychosomatischen Störungen lassen sich auch innere Ursachen der meisten körperlichen bzw. organischen Beschwerden und Erkrankungen lindern oder gar ganz beheben. Dazu zählen auch Allergien, Tinnitus und chronische Schmerzen. Hervorragend eignet sich die Hypnotherapie auch zur Behandlung aller Arten von Angststörungen und Traumata.




Wie funktioniert die Hypnotherapie?




Was vielen von Ihnen sicherlich bekannt ist, ist die Tatsache, dass das Unterbewusstsein etwa 80-85% ausmacht. Das heißt wir steuern mit nur 15-20% des Bewusstseins unseren Körper!!!
Das da eine Menge weggepackt wird, ist sicherlich jedem verständlich. Mithilfe eines Trancezustandes erlauben wir uns, diese 80% Unterbewusstsein zu befragen.
Und man glaubt es kaum, aber es hat auf jede Frage eine Antwort!
So lassen sich Dinge, die man im Laufe seines Lebens verdrängt hat, wieder reaktivieren und aufarbeiten.

Wie geht eine Hypnosesitzung vonstatten?

Die Therapie findet im Sitzen statt, Therapeut und Klient sitzen sich auf Stühlen gegenüber. Nachdem Sie Ihr Thema bzw. Problem benannt haben, hilft Ihnen der Therapeut, zu erkennen, mit welchen weggepackten Emotionen oder Erlebnissen es zusammenhängt; d.h. was die eigentliche innere Ursache ist. Diese wird nun in Bilder gepackt und diese Bilder werden anschließend verändert. Darüber lassen sich die daran gekoppelten Emotionen verändern bzw. auflösen. Das geht sehr rasch und Sie spüren sofort die Veränderung in Ihrem Inneren.

Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen?

Häufig werden Therapeuten mit der Frage konfrontiert: „Ich weiß nicht, ob ich dafür geeignet bin...“
Dazu gibt es jedoch nur eine Antwort: JEDER ist dafür geeignet, der bereit ist, in seinem Innern aufzuräumen und weit weggepackte Dinge und Erlebnisse wieder hochzuholen. Aber nicht, um erneut darunter zu leiden, sondern, um sie aufzulösen und sich ein für alle Mal davon zu befreien.

Das Heilen von alten Verletzungen ist Sinn und Zweck der Hypnotherapie. Jeder, der das wirklich möchte, wird es mit dieser Methode auch erreichen.

Eine Sitzung dauert im Durchschnitt 1-1,5 Stunden. Es ist keine Mindestanzahl von Sitzungen erforderlich. Sie allein bestimmen, ob und wann Sie weitermachen oder aufhören wollen.








Hypnotherapie bei Kindern

Da Kinder beim Spielen sehr häufig in einem tranceähnlichen Zustand sind, eignen sie sich sehr gut, um mit Hilfe der Hypnotherapie ihre Probleme zu bearbeiten.

Je nach Alter des Kindes kommen verschiedene Techniken zur Anwendung:

Bei Kindern bis 3 Jahren erfolgt die Arbeit über die Eltern, vorzugsweise über die Mutter. Kinder tragen sehr häufig Emotionen, die die Mutter während der Schwangerschaft hatte.
Sobald sich das Kind verbal ausdrücken kann, kann es selbst arbeiten. Dabei werden dann Handpuppen verwendet.
Bei älteren Kindern (6.-10. Lj.) gibt es verschiedene Techniken, wie z.B. die Zauberwiese oder das reelle Malen von Bildern. Entscheidend ist der Wunsch des Kindes wie es arbeiten möchte.

Eine Sitzung mit Kindern dauert zwischen 30-60 min.




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