 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Dem Universum zuhören. Um uns. In uns. Meditation ist eine ausgezeichnete Methode, mit dem bleiben zu lernen, was jetzt ist, bis wir dessen Früchte ernten. Besonders mit sogenannten negativen, unangenehmen Gefühlen. Sie lehrt uns die Diamanten in den Kohlen zu entdecken.
Meditation ist unser natürlicher Zustand, den wir fast alle verloren haben. Es ist jenes unmittelbare Lebensgefühl, das uns in unserer Kindheit meist noch begleitet hat. Meditation wird manchmal als Abtauchen und Vermeiden von Welt mißverstanden.
Meditation kann a u c h das sein, vor allem aber schafft sie eine machtvolle Ausgangsposition für ein mutigeres, tieferes Eintauchen in die Welt.
Durch Meditation lernen wir aufzuhören, den jetzigen Moment zu meiden. Durch die Bereitschaft zuzulassen was ist, ohne uns einzumischen, kann das, was jetzt ist, w e r d e n. Das ist der absolut dynamische Part von Meditation.
Dem Leben-beim-Werden z u s e h e n, lässt Antworten, Lösungen, Schöpfungen entstehen.
Meditation öffnet Türen zu neuen Welten, ohne das wir etwas tun müssen außer entspannt und achtsam zusehen, hinsehen, nicht wegsehen - komme was da mag.
Es sieht nach "nichts" aus. Als wären wir dabei überflüssig. Aber so ist es nicht. Wir sind die Musikinstrumente, durch die eine bestimmte Musik in die Welt kommt. Unser Part liegt in der Einzigartigkeit unseres Instruments. Und niemals sind wir glücklicher und leben wir intensiver, als im Zulassen und ins Leben lassen der Melodie des Seins durch uns. Diese Melodie ist zugleich die Musik der Welt und unsere ureigenste.
Welche Methode passt zu mir ? Freude ist das Kriterium! Wenn wir etwas gerne tun, passt es zu uns. Wir sind mit dem Rhythmus in Einklang. Es gibt eine subtile Harmonie zwischen uns und der Methode. Methoden sind nur solange nötig, bis der Zustand der Meditation, der Zustand entspannter Achtsamkeit, der die Dinge sich entfalten lässt, nicht nur zu einer vorübergehenden Erfahrung, sondern einem selbstverständlichen Zustand geworden ist. Ich arbeite mit einer eigenen Methode : a.. Authentic Meditation Und zwei bereits bekannten Meditationsformen: b.. Nataraj (Tanzmeditation) c.. Kundalini (Schüttelmeditation)
|
|
|
|
|
|
Die Authentic Meditation ist ein aktive Meditation. Sie dauert 60 Minuten und besteht aus vier Phasen.
Im Einzelnen: Tanzen, Bewegen (Bewegen; Töne, Silben, Worte Sätze entstehen lassen), Sitzen oder Stehen, Liegen in Stille. Erste Phase : Tanzen (15 Minuten) Diese Phase wird von Musik begleitet. Es geht darum, sich zur Musik bewegen zu l a s s e n. Die Augen sind im allgemeinen geschlossen, können bei Bedarf aber leicht geöffnet sein. Zweite Phase : Bewegen (15 Minuten) Die Bewegungen (auch Töne, Silben, Wörter, Sätze) aus dem Inneren entstehen lassen. Ohne Musik. Die Augen bleiben geschlossen, können aber auch hier leicht geöffnet sein. Dritte Phase : Sitzen oder Stehen Die Phase wird von Musik begleitet. Wahrnehmen was geschieht. Innen. Außen. Die Augen bleiben geschlossen. Vierte Phase : Liegen in Stille (15 Minuten) Liegen. In Stille. Und wahrnehmen was ist. Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen - wahrnehmen und sein lassen. Die Augen bleiben geschlossen.
|
|
|
|
|
|
* Authentic Meditation (themenzentriert) :
Eine Variante der Authentic Meditation ist der Einstieg mit einem speziellen Thema, das aktuell belastet und/oder stagniert: Ängste, Sorgen, Kummer aber auch Sehnsüchte, Wünsche, Ziele, die vorhanden sind und nicht realisierbar scheinen, nicht "werden wollen".
Vorphase der Meditation (5 Minuten) : Einstimmung auf ein besimmtes Thema, das sich aufdrängt. In Stille. Das Thema wird in die Meditation "mitgenommen".
|
|
|
|
|
|
Die Nataraj Meditation zählt ebenfalls zu den aktiven Meditationstechniken. Sie ist eine Tanzmeditation, dauert 65 Minuten und hat drei Phasen. Die ersten und die dritte Phase werden von Musik begleitet, die Georg Deuter dafür komponiert hat. Die zweite Phase ist ohne Musik.
Im Einzelnen: Tanzen, Stille, Tanzen. Erste Phase: Tanzen (40 Minuten) In dieser Phase geht es darum, ganz in den Tanz einzutauchen, die Musik durch sich tanzen zu lassen, zum Tanz zu werden. Die Augen bleiben geschlossen, können im Bedarfsfall aber auch leicht geöffnet sein. Zweite Phase : Liegen (15 Minuten) Liegen. In Stille. Lauschen was ist. Innen. Außen. Die Augen sind geschlossen. Dritte Phase : Tanzen (5 Minuten) Den Tanz feiern und genießen. Die Augen sind geöffnet.
|
|
|
|
|
|
Die Kundalini Meditation zählt zu den aktiven Meditationstechniken. Sie besteht aus vier Phasen zu je 15 Minuten. Die ersten drei Phasen werden von Musik begleitet, die Georg Deuter dafür komponiert hat. Die letzte nicht.
Im Einzelnen: Schütteln, Tanzen, Sitzen und Stille. Erste Phase : Schütteln Diese erste Phase besteht darin, den Körper sich schütteln zu l a s s e n, damit Hartes sich lockern, weich werden und fließen kann. Dabei kann einiges frei, sichtbar, spürbar werden, das im Körper festgehalten wurde. Die Augen können offen oder geschossen sein. Zweite Phase: Tanzen In dieser Phase geht es darum sich tanzen zu l a s s e n. Den Körper zur Musik bewegen zu lassen, wie er möchte. Die Augen können auch hier offen oder geschlossen sein. Dritte Phase : Sitzen oder Stehen Sitzen oder Stehen. Lauschen, beobachten was geschieht. Innen. Außen. Die Augen bleiben geschlossen. Vierte Phase : Liegen Liegen. In Stille. Und wahrnehmen was ist. Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen - wahrnehmen und sein lassen. Die Augen bleiben geschlossen.
Ein Gong kündigt das Ende der Meditation an.
|
|
|
|
|
|
Silvia Alice Weissgram
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|