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Üblicherweise arbeite ich im Einzelsetting. Für einige Klienten ist es aber wichtig in einen größeren Rahmen eingebunden zu sein. Für diese Fälle biete ich auch Gruppentherapieprogramme an (z.B. Schmerzewältigungsgruppe). Im Zentrum steht für mich in jedem Fall die je individuelle Person. Die intensive Begegnung mit dem anderen Menschen schätze ich besonders hoch an meiner Arbeit. Ich erlebe diese Begegnung als Raum der uns Menschen verändern kann – getragen durch die personale Beziehung mit dem Gegenüber. Die Annahme des Therapeuten ermöglicht allmählich die Selbstannahme in der anderen Person. In meinem Therapieverständnis geht es nicht in erster Linie um die Arbeit am Symptom, sondern um ein liebevolles Verstehen und Annehmen, welches die Grundlage für die Veränderung ist. So arbeite ich mit meinen Klienten an ihren Fähigkeiten die Bedingungen (ihre eigenen und die von außen) anzunehmen, um selbst gut da sein zu können, an ihrem emotionellen Zugang zur Welt, um ein Mögen zu erfahren und an der Dimension der Individualität, der Unverwechselbarkeit, der Unterschiedlichkeit, um das Eigene zu fassen, welches wiederum die Grundlage für die Begegnung mit dem Du darstellt. Diese Grundbedingungen machen uns Menschen frei zum Werden in unserer je eigenen Welt. Menschen dabei ein Begleiter zu sein ist für mich der Sinn meiner psychotherapeutischen Tätigkeit.
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