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Psychische Gesundheit zeichnet sich aus durch die Fähigkeit zu lieben, auf individueller und sozialer Ebene. Durch die Hingabefähigkeit. Durch Kreativität und Lebensfreude. Durch die Fähigkeit, Gefühle frei auszudrücken oder zu halten. Und ebenso durch die Fähigkeit, den inneren Lebensplan zu gestalten.
Körper, Seele und Geist bilden eine Einheit, die sich selbst reguliert. Die die wunderbare Fähigkeit besitzt, sich gesund zu halten.
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Manchmal, allerdings, wird diese Lebenseinheit durch äußere Umstände dermaßen bedroht, daß sie auf Notmaßnahmen greifen muß, um zu überleben. Wir sprechen von einer Traumatisierung. Krankheit entsteht, wenn diese Traumatisierung so stark ist, daß die Selbstregulation blockiert wird. Das Ziel der Therapie ist es, den Rahmen zu schaffen, damit die Selbstregulation wieder einsetzen kann.
Dazu wird auf zwei Ebenen geachtet:
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Körperlich: Wahrnehmung der Muskelpanzerung durch Arbeit an Muskeln und Gelenken, Haltungen und Bewegungen; bewußte und aktivierte Atmung. |
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Psychisch: Bewußte Wahrnehmung von Hier und Jetzt, vom Kontakt und seiner Vermeidung, vom Was und Wie des Handelns. Ebenso bewußte Wahrnehmung von den Emotionen und von der Fähigkeit sowohl sie auszudrücken, als auch sie zu halten. |
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Beim Wiedereinsetzen der Selbstregulation drängen Erlebnisinhalte, die verdrängt waren, in den Vordergrund. Sie können dann auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene erinnert und nochmals erlebt werden. Dies bietet eine Möglichkeit, sie zu integrieren, zu verknüpfen.
Die Emotionale Reintegration ist also eine psychotherapeutische Methode*, die auf die eigene Fähigkeit sich gesund zu halten ansetzt. Sie tut dies durch die Balance von Aufdeckung tiefenpsychologischer Inhalte und von Integration des Erlebten in das aktuelle Leben der Klientin oder des Klienten.
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* Rechtlicher Status: Emotionale Reintegration ist in Österreich als psychotherapeutische Fort- und Weiterbildungseinrichtung anerkannt. International wurde sie von der Europäischen Gesellschaft für Körperpsychotherapie (EABP) als wissenschaftliche körperpsychotherapeutische Ausbildungseinrichtung akkreditiert. Ebenso durch die Europäischen Gesellschaft für Psychotherapie EAP als eine Submodalität der Körperpsychotherapie.
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