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Ein Gespräch über die Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens Eine Sendung vom ORF Campusradio am 20.1.2012
Das Team 'Bildung und Forschung für Internationale Entwicklungszusammenarbeit' begleitet wissenschaftliche Projekte im Rahmen der KEF (Kommission für Entwicklungsfragen) und dem Appear-Programm (Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development). Bei all diesen Projekten werden nicht nur nationale, disziplinäre, sprachliche und kulturelle 'Grenzen' überwunden, sondern treffen auch unterschiedliche Weltbilder und epistemologische Konzepte aufeinander. Wie wird Wirklichkeit gedacht und erfahren, und welche grundlegenden Unterschiede gibt es zwischen dem neuzeitlich-wissenschaftlichen Denken und anderen Wissenswelten? Hat die Übertragung des naturwissenschaftlichen Positivismus ('alles muss erklärbar gemacht werden') auf die Sozial- und Kulturwissenschaften der Welt ein humaneres Antlitz verliehen, oder werden dadurch der letzte Winkel unserer Erde und die letzten Bewohner anderer, also nicht-naturwissenschaftlich-technischer Weltbilder kolonialisiert? Und wenn die Wissenschaft - wie es oft heißt - zur neuen Religion geworden ist, was ist dann mit den alten Religionen geschehen? Mit den Physikern Isaias Costa und Hannes Schmidl spricht Andreas Obrecht über die Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens.
Gestaltung und Moderation: Andreas Obrecht Gäste: Isaias Costa und Hannes Schmidl
Hannes Schmidl, ist Physiker und Energieexperte, schreibt Erzählungen und Romane, in denen es auch immer um Wissenschaftsutopien geht. Andreas Obrecht leitet das Team 'Bildung und Forschung für internationale Entwicklungszusammenarbeit' in der OeAD-GmbH.
Musik: Lil'fellow - Just Be a Star. Electro II, WEXIN - MOVE 2 THE BEAT (Part 2), Lil'fellow - Night (Jamendo)
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