KUNST IM TZG

Liebe Freundinnen und Freunde von KUNST IM TZG!

Am 2. Dezember 2017 laden wir Euch herzlich zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen "Engel-Abend" ins TZG ein. Musik, Poesie, Bildende Kunst werden unser Zusammen-Sein inspirieren und bereichern.

Herzliche Grüße,

Clarissa Costa






Einladung

Konzert, Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation
am 2. Dezember 2017

17:00 Liederabend Tag der ENGEL
Mit Susanne von Medvey und Friedrich Rauchbauer
Eintritt: Freie Spende.

19:00 Ausstellung und Buchpräsentation Engel auf Erden
Zeichnungen von Nazareth Costa,
Gedichte von Odylo Costa, filho.
Übersetzung aus dem Portugiesischen von
Beatriz Graf und Mike Jenner.

Kunstbuch mit 20 losen Tuschzeichnungen in einer Buchschachtel (30 x 30 cm). Vorbestellungen zum ermäßigten Preis von € 30,00 unter engel@tzg.at



Der Liederabend "Tag der ENGEL"

Der Liederabend "Tag der ENGEL"
mit Susanne von Medvey und Friedrich Rauchbauer ist eine humorvolle musikalisch-poetische Spurensuche nach einer Schöpfungs- und Entwicklungsgeschichte der geflügelten Zwischenwesen. Wir fragen immer wieder:
Wann war ihr Anfang? Wo wurden sie je wahrnehmbar? Wie kann man ihnen nahekommen?
Wann griffen sie fundamental ein in den Fortgang der Menschheitsentwicklung?
Warum ist es heute so schwer, sie zu erfassen?
Und es gibt sie, denn wir haben sie ja, die Dokumente von Begegnungen zwischen Menschen und Engeln! Wir haben sie in vielerart verschlüsselter Form in Liedern, in der Poesie, in Bildern.
Aber auch im ganz banalen Alltag scheint es manchmal Ereignisse und Dinge zu geben, die so gar nicht mit wissenschaftlichem Verstand zu begreifen sind und auf ein übersinnliches Wirken schließen lassen.
Und in diesen Grenz-Gebieten wollen wir uns, mit leichtem Augenzwinkern natürlich (das hilft!), und mit dem Wissen um die volle Unterstützung der unsichtbaren Freunde, aufhalten.
Wir greifen dabei auf Lieder von Lindenberg, Fendrich, Gitte, Westernhagen, Kaempfert, Sulke, Grönemeyer, Hagen, Jürgens u.a. zurück.



"Engel auf Erden": Leseprobe

Gedicht für den Knaben, der in der Hängematte ruht

Bei der Geburt lag Stroh im grünen Schlamm;
In diesem Schlamm auch der Ochse versank,
der täppische Esel fast ertrank,
als aus dem Sumpf er kam.

Doch in der Hängematte, in der jetzt er sich wiegt
- Beim Klang der Violine und der Tuben –
Im weißen Menschenstoff, in dem er liegt
Berührt nichts Unreines vom Boden diesen Buben

Lasst ihn die Musik der Engel hören
Schwelgen im himmlischen Lobgesang,
Im ungestümen Halleluja der Engelchöre!
Es wird bald Zeit für seinen Erdengang

Denn nicht zu Engeln ist er ausgezogen,
Er kam zum Wohl der Menschen, zu Königen
Und Hirten. Menschlich war die Brust, an der er gesogen.
Seinen ganz und gar menschlichen Körper

Werdet ihr ans Kreuz genagelt sehen.
Jetzt soll er ruhen, in einem Tuche fein,
getränkt von der Mutter Tränen.
Sein Schicksal als Gott ist es, Mensch zu sein.

Poema para o Menino que Descansa na Rede

A palha onde nasceu morou no lodo
verde; no lodo mergulhou o boi
entrando pelos pântanos; e todo
o tempo o burro desastrado foi.

Mas na rede onde agora se balança
- entre os sons da trombeta e do violino -
no alvo tecido humano em que descansa,
nada impuro do chão toca o menino.

Deixai-o ouvir a música dos anjos.
Deixai-o entregue a esse louvor celeste,
na aleluia incontida dos arcanjos.
Logo despertará para a terrestre

missão. Não veio para os anjos. Veio
para a sorte dos homens, entre reis
e pastores. Humano foi o seio
que nascendo sugou. Na cruz vereis

o seu corpo humaníssimo pregado.
Que descanse por ora, nesse pano
no tear materno em lágrimas regado.
Seu destino de Deus é ser humano.