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Vortrag zu den Forschungszugängen


Wir gehen hier nun auf die unterschiedlichen Forschungszugänge in der Psychotherapie ein.

Die Psychotherapieforschung ist heute schon ein sehr breites Feld.
Um einen Überblick zu haben, ist es nützlich, sie zunächst zu unterteilen. Als Kriterium dafür verwenden wir die zwei Pole des alten greichischen Spannungsfelds: Logos und Physis. Wir sprechen hier von qualitativen bzw. quantitativen Zugängen. Diese Unterteilung machen wir hier aufgrund reiner methodologischen Überlegungen. Sie drückt aber, wie wir gesehen haben, eine grundlegende Haltungsfrage unserer Kultur aus.

Das zweite Ordnungskriterium, das wir verwenden, ist die Frage des Forschungsziels. Ursprünglich galt das Forschungsinteresse hauptsächlich der Untersuchung, was in einer Psychotherapie passiert. Wir sprechen hier von prozessorientierter Forschung. Mit dem Anspruch der Psychotherapieklient_innen, ihre Behandlung auch von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen, ist die Frage nach der Wirksamkeit der Therapie in den Vordergrund gerückt. Die ergebnisorientierte Forschung geht der Frage nach, was bewirkt Psychotherapie, und wie effektiv ist diese Wirkung als Krankenbehandlung. Auch hier können wir in der Dualität zwsichen "prozessorientiert" und "ergebnisorientiert" leicht die alte griechische Spannung wiedererkennen: die einen interessieren sich mehr für das Wieso/Logos, die anderen mehr für das Was/Physis.

Diese Bereiche werden wir nun im Detail anschauen.

Mach nun hier einen Sprung zu den Prozessorientierte qualitative Forschungsmethoden ...

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